Position zum Thema Skatepark / Jugendverkehrsschule

Der Bürgerverein Küdinghoven hat bezogen auf die weitere Nutzung des Geländes der ehemaligen Jugendverkehrsschule eine klare Positionierung, die jedoch in den Berichten der letzten Tage im General-Anzeiger nicht korrekt dargestellt wurde. Der Bürgerverein Küdinghoven hat kein Interesse daran, einen Skatepark in Beuel zu verhindern.

Die grundsätzlichen Interessen der Bürgervereine, des Vereins Subculture und Beton für Bonn decken sich darin, Raum für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Die LiKüRa-Bürgervereine halten lediglich die Schließung der Jugendverkehrsschule für einen Fehler. Die Jugendverkehrsschule wurde von den meisten Bonner Grundschulen genutzt, bis die Stadt verlauten ließ, dass keine finanziellen Mittel für Busse zur Verkehrsschule zur Verfügung stehen. Nun findet Verkehrserziehung zum Teil wieder auf Schulhöfen statt, indem mit Kreide Straßen aufgemalt werden. Dies kann man wahrlich nicht als fortschrittlich bezeichnen.

Aus Sicht der Bürgervereine stellt sich die Frage, warum nicht Raum für die Verkehrsschule und für den Skatepark sein sollte. Der Bürgerverein Küdinghoven hat der Verwaltung der Stadt vorgeschlagen, gemeinsam mit dem Skateclub und den Beueler Bürgern einen geeigneten Ort für den Skatepark zu finden.

Weiterhin hat sich der Bürgerverein Küdinghoven, wie auch die anderen LiKüRa-Bürgervereine, seit jeher gegen bauliche Veränderungen der rechtsrheinischen Rheinaue ausgesprochen; unabhängig davon, ob ein Schwimmbad, ein Parkhaus oder etwas anderes gebaut werden sollte. Aus Sicht des Bürgervereins Küdinghoven stellt die Rheinaue ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Beueler Bürger dar, das insbesondere nachmittags und an Wochenenden intensiv genutzt wird. Dies soll auch weiterhin möglich sein.

Bedenken gegen eine Nutzungsänderung des Geländes der Jugendverkehrsschule zu einem Skatepark (Sportstätte) bestehen insbesondere darin, dass durch die erforderlichen Baumaßnahmen neue Tatsachen in der Rheinaue geschaffen werden, durch die eine spätere weitere Bebauung der Rheinaue nicht mehr verhindert werden könnte.

Die Vorbehalte des Bürgervereins Küdinghoven richten sich ausdrücklich nicht gegen einen Skatepark auf der rechten Rheinseite, den Verein Subculture, oder die Menschen (ob jung oder alt), die diesen nutzen würden.